Festakt zum 50. Jubiläum der Albert-Einstein-Realschule (1963 — 2013)

Zu einer lustigen und märchenhaft kurzweiligen Veranstaltung geriet der Festakt zum 50. Geburtstag unserer Albert-Einstein-Realschule der Stadt Wesseling am 18.04.2013 im Oktogon.

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Einstein selbst führte durch das Programm, das mit dem Albert-Einstein-Lied begann, gesungen von der Unterstufe.

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Die Schulleitung hatte nicht nur die aktuellen Lehrer und Schülervertreter geladen. Ganz besonders freuten sich die ersten Schüler von vor fünfzig Jahren auf ein Wiedersehen miteinander, ihren Lehrern und ihrem Rektor, Herrn Müller. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle auch Herrn Hans Meyer, der sich mit Anekdötchen aus dem „ersten AER-Schuljahr“ das Schmunzeln der Anwesenden sicherte. Tatsächlich waren alle Rektoren gekommen, um sich geehrt zu finden, dazu unser so beliebter ehemaliger Konrektor Herr Berger, viele ehemalige Lehrer, Elternvertreter, Gratulanten anderer Schulen und natürlich unsere Freunde aus Pontivy, die ja seit über vierzig Jahren fest dazu gehören.

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Die Ehre gaben uns auch Frau RSDR Spille von der Bezirksregierung und unser einst als Schüler, heute als Bürgermeister unseres Schuträgers Stadt Wesseling, bei uns immer gern gesehene Hans-Peter Haupt. Sehr gefreut haben wir uns auch über das Erscheinen von Vertretern unserer Partner bei der Berufsvorbereitung, insbesondere Lyondell-Basell und Kreissparkasse Köln, und fast aller für Wesseling und uns so wichtigen Industrieunternehmen und Unterrichtspartner wie, um nur einige zu nennen, Shell und VHS Rhein-Erft.

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Die Begrüßungsrede unserer Rektorin Frau Biere, die die märchenhafte Erfolgsgeschichte unserer Schule in den schönsten Farben malte, wurde unterbrochen durch einen Tumult unter der Belegschaft des Märchenstandorts, wo man sich um sein Auskommen in unserer modernen Welt sorgte. Und so mancher zeigte anschließend tatsächlich, was in ihm steckt.

Realschule 50 Foto2„Hexy Biere“ | „Gute-Fee Hengstermann“ | „Gretel Wagner“ | „Hänsel Jestädt“ (v.l.n.r.)

Frau Glasenapps Potenzialcheck (soviel dazu!) ergab, dass alle ihre märchenhaften Talente unbedingt in die Schule einbringen müssten. Von der Vorstellung verschreckt rettete man sich in ein Geburtstagslied, das naturellement auch französisch vorgetragen wurde.

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Musikalisch herausgefordert, antwortete die Schulband mit ‚The Show‘.

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Unser Schulprogramm und Leitbild würdigte Frau RSDR Spille, in der sie auf den Wert von Leistung verwies und zugleich darauf, in welch hohem Maß Eltern und Schüler sich wohl bei uns fühlen. Danach gab unsere Singgruppe — wie jedes Kind weiß, bräuchten Frau Kretz und Frau Dr. Wieclewska-Bach für einen „Chor“ schon mehr als dreißig Leute — unter anderem den Hit des Gründungsjahrs 1963, „Schuld war nur der Bossa Nova“, zum Besten, was großen Anklang fand.

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Ex-Schüler und Nun-Bürgermeister Haupt fand sehr motivierende Worte für unsere Schüler und betonte den Wert eines Realschulabschlusses für diejenigen, die im Leben etwas erreichen wollen, und er brauchte dabei nicht einmal auf Albert Einstein zu verweisen.

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Nach einem weiteren Stück der Schulband unter Herrn Both und der an Geschichten und Anspielungen reichen und unterhaltsamen Rede des „Originalschülers“ Maier sagte Einstein höchstpersönlich in eine von Schülern organisierte Performance des „Time Warp“ (dt.: „Zeitschleife“) aus der Rocky Horror Picture Show an.

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Das war das Stichwort für ein Gruppenfoto der Ursprünglichen, den bewegendsten Moment der Veranstaltung für alle Beteiligten, am Meisten natürlich aber für die ehemaligen Schulkameraden selbst.

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Frau Biere dankte stellvertrend unserer Sekretärin Frau Hengstermann, Herrn Peikert vom Förderverein und Herrn Sonnenberg von der Schulpflegschaft besonders und hob hervor, dass die Schule ohne Beteiligung unserer Eltern nicht das sein könnte, was sie ist — eine Schule, bei der die Eltern sich einbringen und Verantwortung gemeinsam mit den Lehrern übernehmen.

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Obwohl Zeit besonders bei guter Unterhaltung relativ ist, bekamen allmählich alle Hunger. Einstein, der sich natürlich genau auskannte, dankte allen Teilnehmern und wurde wieder zu Herrn Wulf, und nach einer tollen Performance des Lieds „Valerie“ durch die Schulband erfreute man sich des Buffets. Dieses war dank Frau Fischer und ihrer vielen Helfer ganz besonders lecker geraten, und auch die Bewirtung der Gäste war bestens organisiert.

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So klang der Nachmittag aufs Angenehmste für alle aus.

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Beim Hundertsten Geburtstag sind wir ganz bestimmt wieder mit dabei!